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1984 wurde nach längeren Untersuchungen und Diskussionen um die Rettung des Rangsdorfer Sees begonnen, im Ausläufer Krumme Lanke Schlamm aus dem See zu baggern und ihn in der Landwirtschaft als wertvollen Dünger zur Bodenverbesserung zu nutzen. Am Westufer entstand ein Hafen, Bagger holten vom Grund den Schlamm, der auf Schuten zum Hafen transportiert und von dort per LKW zum Zwischenlager auf der Jühnsdorfer Seite gefahren wurde. Jährlich wurden so etwa 12.000 Tonnen Seeschlamm gefördert. Dieses eigentlich für mehrere Jahrzehnte geplante Projekt endete bereits vor 1990.

Nach 1990, als wegen mangelhafter Sichttiefe das Baden verboten war, wurde 1992 als Bestandteil eines mehrere Millionen DM teuren Programms der Badebereich vor dem Strandbad mit Spundwänden abgegrenzt und ausgebaggert, ebenso erneut ein Teil der Krummen Lanke. Als das Geld 1998 verbraucht war, endeten die Arbeiten, die Spundwände wurden wieder entfernt – die Probleme im See blieben.

Im Jahr 2000 wurde ein Förderverein gegründet mit dem Ziel, Gülle und Schlamm aus dem See in einer Biogasanlage zu verwerten. Das Projekt ist jedoch gescheitert.

Autor: Günter Mehlitz

Anmerkung: Die historischen Fakten wurden den gesammelten Werken des Orts-Historikers Dr. Siegfried Wietstruk entnommen.